[Campbell Biology P.1098] In einem separaten Experiment erzeugten Forscher Froschembryonen mi... | Practice Question

In einem separaten Experiment erzeugten Forscher Froschembryonen mit mehreren Spermienkernen Polyspermie , was zu einem höheren anfänglichen Kern-Zytoplasma-Verhältnis führte. Diese Embryonen beendeten die Furchung bei der 10. Zellteilung, während Wildtyp-Embryonen bei der 12. Zellteilung endeten, wobei beide das gleiche endgültige Kern-Zytoplasma-Verhältnis erreichten. Was legen diese Ergebnisse über den Auslöser für das Ende der Furchung nahe?

  • A: Das Ende der Furchung wird primär durch das Erreichen eines kritischen Kern-Zytoplasma-Verhältnisses ausgelöst.
  • B: Die Anzahl der Zellteilungen ist der einzige Bestimmungsfaktor für das Ende der Furchung.
  • C: Polyspermie verlängert direkt die Dauer der Furchung.
  • D: Das zytoplasmatische Volumen bestimmt den Zeitpunkt der Furchung, unabhängig von den Kernen.

Explanation

Das Polyspermie-Experiment zeigt, dass Embryonen mit einem höheren anfänglichen Kern-Zytoplasma-Verhältnis die Furchung früher mit weniger Teilungen beenden, aber dennoch das gleiche kritische Endverhältnis wie Wildtyp-Embryonen erreichen. Dies deutet stark darauf hin, dass das Ende der Furchung nicht durch eine feste Anzahl von Teilungen bestimmt wird, sondern durch das Erreichen eines spezifischen, kritischen Kern-Zytoplasma-Verhältnisses. Sobald dieses Verhältnis erreicht ist, ändert sich der Zellzyklus und die Furchung stoppt.