[Campbell Biology P.1178] Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper ... | Practice Question

Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper Antikörper gegen Acetylcholinrezeptoren auf der Plasmamembran der Muskelfaser produziert. Basierend auf Abbildung 50.31 und dem begleitenden Text, welche der folgenden ist die direkteste Konsequenz von Myasthenia gravis auf die Skelettmuskelkontraktion?

  • A: Unfähigkeit von Ca2+, an Troponin zu binden, wodurch die Freilegung der Myosin-Bindungsstellen verhindert wird.
  • B: Verringerte Fähigkeit von Acetylcholin, an seine Rezeptoren zu binden, wodurch die Erzeugung von Aktionspotentialen in der Muskelfaser beeinträchtigt wird.
  • C: Übermäßige Freisetzung von Ca2+ aus dem sarkoplasmatischen Retikulum, was zu einer verlängerten Muskelkontraktion führt.
  • D: Beeinträchtigte ATP-Produktion, was zu unzureichender Energie für den Querbrückenzyklus und die Ca2+-Wiederaufnahme führt.

Explanation

Myasthenia gravis ist durch Antikörper gegen Acetylcholinrezeptoren gekennzeichnet. Gemäß Schritt 1 in Abbildung 50.31 ist die Acetylcholinbindung an diese Rezeptoren entscheidend für die Auslösung eines Aktionspotentials in der Muskelfaser. Wenn diese Bindung beeinträchtigt ist, werden die nachfolgenden Schritte der Muskelkontraktion nicht effektiv eingeleitet, was zu Muskelschwäche führt.