[Campbell Biology P.1171] Rot-Grün-Farbenblindheit ist sowohl bei Menschen als auch bei Toten... | Practice Question

Rot-Grün-Farbenblindheit ist sowohl bei Menschen als auch bei Totenkopfaffen X-chromosomal vererbt. Der Text deutet jedoch an, dass das Vererbungsmuster bei Totenkopfaffen möglicherweise nicht so "offensichtlich" ist wie bei Menschen. Basierend auf dem bereitgestellten Text, welche der folgenden Erklärungen beschreibt diesen Unterschied am besten?

  • A: Menschliche Männer sind von einem einzigen mutierten X-Chromosom betroffen, während alle männlichen Totenkopfaffen rot-grün-farbenblind sind, da sie auf ihrem X-Chromosom nur ein rot/grün-sensitives Opsin-Gen-Allel besitzen, was das Vererbungsmuster weniger auf das Auftreten einer „Mutation“ beziehen lässt.
  • B: Totenkopfaffen haben eine andere Anzahl von Geschlechtschromosomen als Menschen, was die X-Chromosomenbindung verändert.
  • C: Das Rot/Grün-Opsin-Gen ist beim Menschen X-chromosomal vererbt, nicht aber bei Totenkopfaffen.
  • D: Totenkopfaffen haben ein autosomales Gen, das die Rot-Grün-Farbenblindheit kompensiert.

Explanation

Der Text erklärt, dass menschliche Männer von einem einzigen mutierten X-Chromosom für Rot-Grün-Farbenblindheit betroffen sind. Im Gegensatz dazu besagt er, dass alle männlichen Totenkopfaffen rot-grün-farbenblind sind, da sie nur zwei Opsin-Gene besitzen: eines für blaues Licht und ein weiteres X-chromosomales Gen, das je nach Allel entweder rot- oder grünempfindlich ist. Dies bedeutet, dass Rot-Grün-Farbenblindheit der Standardzustand für männliche Totenkopfaffen ist, anstatt eine durch eine Mutation verursachte Abweichung, wodurch das Vererbungsmuster als variables Merkmal innerhalb der männlichen Population weniger 'offensichtlich' ist.